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Evangelisches Bildungswerk

Evangelisches Bildungswerk

Hollerallee 75, 28209 Bremen

0421-346 15-35
Typ:
Institution
Kategorien:
Allgemeine Info

1 BILDUNG IN BEWEGUNG / LERNEN UNTERWEGS

WEGE ENTSTEHEN, INDEM WIR SIE GEHEN. 

Ungewohnte Perspektiven oder fremde Orte lassen scheinbar Bekanntes faszinierend und neu erscheinen. In dem wir aktiv werden, handelnd die Welt erschließen und äußerlich (wie innerlich) bewegt sind, lernen und begreifen wir besonders intensiv. Fernab von Tagungsräumen und üblichen Seminarformen laden wir mit ungewöhnlichen Bildungsformaten zum Aufbruch ein. „Unterwegs“ im mehrfachen Wortsinn können uns so Dinge ganz neu aufgehen und kann bislang Unbekanntes erfahren werden. Stadt und Land, Kultur und Natur, bieten dafür nahezu unzählige Gelegenheiten und Orte.

2 IN VIELFALT GLAUBEN / RELIGIÖSE BILDUNG IN WELTWEITER PERSPEKTIVE

DIE EIGENE SINNSUCHE UND DIE GEMEINSAME VERANTWORTUNG FÜR DIE WELT, 

beides ist nicht unabhängig voneinander zu denken. Wie wir uns selbst und einander im Spannungsgefüge von ICH und WELT verstehen, das hängt von unseren Überzeugungen, unseren Deutungen, unserem Glauben ab. Hoffend, fragend, glaubend können wir Teil der unendlichen Geschichte von Gott und Welt sein, und zugleich ein Teil verbunden im Hier und Jetzt, als eine Gemeinde, eine Kirche oder Religionsgemeinschaft. „In Vielfalt glauben“ gelingt im Dialog und Austausch, in gegenseitigem Respekt und Verständnis. Die Vergewisserung der eigenen (Glaubens)Überzeugung ist dafür eine wesentliche Grundlage.

3 VERANTWORTLICH HANDELN/ POLITISCHE BILDUNG 

POLITISCHE BILDUNG ERMUTIGT ZUM STELLEN DER WIRKLICH WICHTIGEN FRAGEN 
und stellt Rahmenbedingungen bereit, sie gemeinsam mit anderen Interessierten zu
bearbeiten. Man glaubt gar nicht, wie wenig Menschen wissen wollen, wenn sie sich ohnmächtig fühlen. Daher geht es der politischen Bildung um das Ausfindig-Machen von Perspektiven und ersten Schritten verantwortlichen Handelns für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Nicht Belehrung anhand vorgefertigter Antworten ist hier gefragt, sondern Lernanlässe für die eigene Lebenspraxis als Mitmensch, Staats- und Weltbürger/in.

4 GESCHLECHTER_PERSPEKTIVEN 

„BRAUCHEN WIR WIRKLICH EIN WAHRES GESCHLECHT?

Mit einer Beharrlichkeit, die an Starrsinn grenzt, haben die Gesellschaften des Abendlandes dies bejaht“ (Michel Foucault) Geschlechterstereotype bestimmen den Alltag und regeln die Rollenaufteilung von Frauen und Männern. Ist das tatsächlich noch so, oder doch schon längst überholt? Was genau ist eigentlich weiblich, was ist männlich? Wie viele Geschlechter gibt es überhaupt? Die Angebote in diesem Kapitel versuchen den Blick für Geschlechtervielfalt zu weiten und geschlechtsspezifische Vorurteile abzubauen.

5 LEBENSLAGEN &LEBENSWEGE / BILDUNG IM LEBENSLAUF

„DAS WESEN DER ZEIT IST VERÄNDERUNG. 

Wer die Veränderung nicht will, der will auch nicht das Leben“, so formulierte es der Poet Hermann van Veen. Und dass „jeder Tag seine eigene Last hat“, ruft die Bergpredigt in Erinnerung. So einmalig jede und jeder Einzelne ist, so vielfältig sind die Lebenssituationen und Herausforderungen, die uns im Lebenslauf begegnen. Im Austausch mit Anderen, im Prüfen von Optionen und im Kennenlernen neuer Sichtweisen und Informationen kann der Schlüssel dazu liegen, die ganz persönliche Lebenslage zu meistern. Zugleich wächst Verständnis, und damit die Grundlage für gelingendes Miteinander.

6 GESCHICHTEN, GESTALTEN / KULTURELLE BILDUNG

 KULTURELLE BILDUNG BEGEGNET DEN GESTALTEN UND GESTALTUNGEN DER TRADITION WIE DER ERNEUERUNG

mit achtsamer Aufgeschlossenheit und aufnahmebereiter Skepsis. Es sollen Anlässe und Rahmenbedingungen kultureller Erinnerung und Vergegenwärtigung bereitgestellt werden. Wie lässt sich die Wahrnehmung künstlerisch-handwerklichen Könnens schärfen und das Erspüren meisterhafter Gestaltung unterstützen? Der Programmbereich soll das Interesse am Nicht-Nützlichen, Nicht-Verwertbaren wecken, die Deutungskompetenz gegenüber der Kunst und den darin gestellten und gestalteten Fragen des eigenen Lebens und der Weltbeziehungen erweitern. Kulturelle Bildung richtet sich nicht an ein Premierenpublikum, sie betreibt kein Marketing für Novitäten. 

7 LEIB & SEELE / SPIRITUALITÄT & GESUNDHEITSBILDUNG

ALLE DIMENSIONEN UNSERES SEINS . KÖRPERLICH, GEISTIG, SOZIAL, KULTURELL UND SPIRITUELL . NEHMEN EINFLUSS AUF UNSERE GESUNDHEIT. 

Sie prägen das, was wir unter „gesund-sein“ verstehen und wie wir damit umgehen, wenn wir Einschränkungen oder Erkrankungen erleben. Gesundheit ist ein Geschehen, in dem wir einen aktiven Part übernehmen können. „Tu Deinem Leib Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“ empfiehlt Teresa von Avila. Dazu laden wir ein. Und geben Raum für sich selbst herauszufinden: Was hält Leib und Seele zusammen? Was trägt dazu bei, einen Lebensstil zu pflegen, der Gesundheit fördert? Was hilft, in schwierigen Zeiten Balance zu finden oder Heil-Sein zu erfahren? Wie nähren wir die Erfahrung von Verbundenheit mit uns selbst, mit anderen und der Welt?

8 KOMPETENZ & ENGAGEMENT / FORT- UND WEITERBILDUNG 

ENGAGEMENT FÜR ANDERE IST DIE SCHÖNSTE ART DER SELBSTBEREICHERUNG! 

Dies gilt sowohl für hauptamtlich wie ehrenamtlich Tätige. Insbesondere Ehrenamtliche beginnen ihre Arbeit oft mit einem hohen Maß an Bereitschaft und Enthusiasmus. Schnell wird jedoch deutlich, dass bestimmte Sachkenntnisse und Fertigkeiten erforderlich sind, um diese Aufgaben angemessen zu erfüllen. Auch in den hauptberuflichen Arbeitsbereichen gilt es immer wieder, das vorhandene Fachwissen zu erweitern, den Austausch auf professioneller Ebene zu suchen und sich neuen gesellschaftlichen Entwicklungen zu stellen. Die Fortbildungsangebote in diesem Kapitel richten sich an einzelne Berufsgruppen der Bremischen Evangelischen Kirche sowie an Aktive im Ehrenamt. Sie stehen in der Regel auch allen anderen Interessierten offen.